27 Prozent weniger für sozialen Wohnungsbau

„Die Landesregierung will die Wohnungsbauförderung um 27 Prozent kürzen“, warnt Stefan Zimkeit vor massiven Einschnitten im sozialen Wohnungsbau. „Das würde auch das Bauprojekt an der Trabrennbahn gefährden“, befürchtet Dinslakens Landtagsabgeordneter.

Dort ist ein Anteil von 30 Prozent an sozial gefördertem Wohnungsbau geplant. Zimkeit appelliert an die CDU-FDP-Koalition, ihre ab 2018 vorgesehenen Kürzungspläne noch einmal zu überdenken. „Bezahlbarer Wohnraum ist eines der wichtigsten Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger. Die SPD-geführte Landesregierung hatte dafür gesorgt, dass NRW im bundesweiten Vergleich eine Spitzenposition bei öffentlich geförderten Wohnungen eingenommen hat. Das möchte das neue CDU-Heimatministerium jetzt zunichtemachen“, sagt Stefan Zimkeit.

Der Abgeordnete weiß aus vielen Gesprächen, wie angespannt der Wohnungsmarkt gerade auch in Dinslaken ist, das am Rande eines Ballungsraumes liegt. „Wenn die Politik nicht nachdrücklich eingreift, werden Familien und ältere Menschen immer mehr Schwierigkeiten haben, angemessene Unterkünfte zu finden. Das betrifft dann nicht mehr nur die Wenigverdiener, sondern wird zunehmend auch mittlere Einkommensschichten erreichen“, so Zimkeit.

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