Zimkeit, Yegudin

Besuch bei der jüdischen Gemeinde

Besorgt wegen anhaltender antisemitischer Bedrohungen zeigte sich Stefan Zimkeit bei einem Besuch in der jüdischen Gemeinde Duisburg-Oberhausen-Mülheim. „Hier müssen Politik und Gesellschaft glasklar Position beziehen“, sagte der Landtagsabgeordnete dem Gemeindevorsitzenden Dmitrij Yegudin (Foto).

„Antisemitische und rassistische Äußerungen, egal wo und von wem, dürfen nicht unwidersprochen bleiben.“ Stefan Zimkeit begrüßte es, dass die Gemeinde in Kürze starten kann, ein Wohngebäude zu errichten. „Es ist wichtig, dass in zeitgemäße und altengerechte Wohnungen investiert wird, die gleichzeitig bezahlbar sind.“ 80 Prozent der Baukosten werden von der NRW-Bank finanziert.

Für die Gemeinde sei der Bau eine völlig neue Erfahrung, sagte Geschäftsführer Alexander Drehmann. Nach Abschluss dieses Projektes, das im Duisburger Norden entsteht, werde man über den Bau von Wohnungen auch in Oberhausen nachdenken können. Eine Nachfrage seitens zumeist älterer Gemeindemitglieder gebe es jedenfalls. Stefan Zimkeit sagte zu, ein solches Projekt zu unterstützen, wenn es sich konkretisiert.

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