Dinslaken und Sterkrade: Arbeitslosenzentren erhalten

„Gerade in Zeiten steigender Erwerbslosenzahlen wegen der Coronakrise brauchen wir mehr Beratung und Hilfe für Arbeitslose, und nicht weniger“, sagt Stefan Zimkeit. Er hat deshalb einen Antrag in den Landtag eingebracht, mehr Mittel zur Verfügung zu stellen, um ein Auslaufen der Förderung für die Arbeitslosenzentren zu verhindern.

Cafe Komm

Das Diakonie-Arbeitslosenzentrum am Bahnhofsplatz in Dinslaken.

NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte im Frühjahr angekündigt, die Finanzierung der Arbeitslosenzentren einzustellen. „Davon ist mein Wahlkreis ganz besonders betroffen“, begründet Zimkeit sein besonderes Engagement in dieser Sache. In Dinslaken wird die Landesförderung des Café Komm eingestellt, und in Sterkrade läuft die Förderung des Arbeitslosenzentrums Kontakt e.V. aus.

„Es gibt zwar die Erwerbslosenberatungen in Oberhausen-Mitte bei der Ruhrwerkstatt und der Starthilfe im Zentrum Altenberg. Diese sollen nun bei stadtweit reduzierter personeller Ausstattung mehr Aufgaben übernehmen und einen größeren Bereich abdecken“, stellt Zimkeit fest. „Das ist unzumutbar, sowohl für dort Beschäftigten als auch die Ratsuchenden.“

Stefan Zimkeit, der im engen Austausch mit den Beratungseinrichtungen in Dinslaken und Oberhausen steht, setzt sich seit mehreren Monaten nachdrücklich für den Erhalt der bewährten Strukturen ein. „Da wird gute Arbeit geleistet, die den Menschen konkret hilft, ihren Alltag zu bewältigen.“ Der Landtagsabgeordnete weist darauf hin, dass die Coronakrise insbesondere diejenigen betrifft, die nur gering qualifiziert sind. „Die benötigen ganz besondere Unterstützung und Beratung, um nicht in Langzeitarbeitslosigkeit abzugleiten oder um aus ihr herausgeholt zu werden“, begründet Zimkeit den steigenden Bedarf für Arbeitslosenzentren.

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