Diskussion: Olympische Spiele im Ruhrgebiet

„Das Ruhrgebiet kann dabei gewinnen“, begrüßt Stefan Zimkeit (SPD) gegenüber der WAZ die Idee, Olympische Spiele in NRW auszurichten. Denn die Sportbegeisterung sei im Revier und auch in Dinslaken sowie Oberhausen ganz besonders groß.

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„Den Menschen kann das aber nur vermittelt werden, wenn Bewerbung und Durchführung frei von Korruption sind“, sagt der Landtagsabgeordnete. „Außerdem müsste das IOC einen angemessenen Teil der Kosten übernehmen“, warnt er vor der „Selbstbedienungsmentalität“ unter den Funktionären des Internationalen Olympischen Komitees. „Der Steuerzahler darf nicht einseitig belastet werden, während das IOC Milliardengewinne einstreicht“, betont Stefan Zimkeit.

„NRW ist bei Sportstätten, die für Großveranstaltungen geeignet sind, bereits sehr gut aufgestellt. Bei den Verkehrswegen haben wir hingegen großen Nachholbedarf“, sieht Zimkeit den größten Vorteil bei Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. „Tourismus, Wirtschaftskraft, Arbeitsmarkt und das Image können von Olympia auch langfristig profitieren, wenn primär auf Nachhaltigkeit geachtet wird.“

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