NRW-Landtag debattiert über die „Respekt-Rente“

„Viele Bürgerinnen und Bürger aus Dinslaken und Oberhausen werden von der Grundrente profitieren“, sprach sich Stefan Zimkeit am Rande der Landtagsdebatte für das von Hubertus Heil vorgelegte Rentenkonzept aus. Betroffen seien ungefähr 4500 Oberhausenerinnen und Oberhausen sowie 1500 Menschen aus Dinslaken.

„70 Prozent derer, die davor profitieren, werden Frauen sein. Das ist eine Frage des Respekts vor einem jahrzehntelangen Arbeitsleben“, betont Zimkeit.

Vorwürfe der anderen Landtagsparteien, die „Respekt-Rente“ sei nicht finanzierbar, weist der SPD-Finanzexperte zurück. „CDU und FDP wollen auch die 10 Prozent Wohlhabendsten vom Solidarzuschlag entlasten. Das würde 10 Milliarden Euro kosten – viel mehr als für die Grundrente veranschlagt wird“, erläutert Zimkeit. „Auch die Spitzenverdiener haben in einer solidarischen Gesellschaft eine Verantwortung.“ Wer ein Leben lang gearbeitet hat, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, müsse mehr haben als nur die Grundsicherung. „Die Menschen müssen sich auf den Sozialstaat verlassen können“, betont Zimkeit.

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