NRW: Noch mehr unbesetzte Lehrerstellen

„Der Unterrichtsausfall in vielen Stadtteilen und Schulformen ist nicht mehr hinnehmbar“, hat Stefan Zimkeit gegenüber der Landespresse erklärt. „Die Zahl der unbesetzten Stellen an den Schulen ist in den ersten vier Monaten des Jahres von 5800 auf 7400 angestiegen.“

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Statt zu handeln habe die Landesregierung dieser Entwicklung tatenlos zugesehen. „Für Finanzminister Lutz Lienenkämper scheint sie nicht ganz ungelegen zu kommen. Denn mit den nicht ausbezahlten Lehrergehältern kann er die Lücken in seinem Haushalt schließen, die laut letzter Steuerschätzung durch geringer ansteigenden Einnahmen entstehen“, stellt Zimkeit fest.

Der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion fordert kurzfristige Maßnahmen, um dafür zu sorgen, dass die eingesparten Personalmittel in den Schulen verbleiben und „kapitalisiert“ werden. „Dann können sie für pädagogische Zwecke verwendet werden, wenn mit Hilfe zusätzlichen außerschulischen Personals multiprofessionelle Teams gebildet werden oder in Fortschritte bei der Digitalisierung, Unterrichtsmittel sowie außerschulische Angebote investiert wird.“

Besonders dramatisch sei der Lehrermangel an den Grundschulen, so Stefan Zimkeit. „Dort ist es nötig, die Besoldung endlich auf A13 anzuheben, um die Ungleichbehandlung von Lehrkräften an den unterschiedlichen Schulformen zu beenden.“

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