RWO: NRW unterstützt den Viertligafußball

Auch Regionalligavereine können jetzt Coronahilfsgelder bekommen. „Das hat der Finanzausschuss des Landtags einmütig beschlossen“, berichtet Stefan Zimkeit aus Düsseldorf.

„RWO-Präsident Hajo Sommers hatte auf der SPD-Sommerschule berichtet, welche existenzbedrohenden Probleme dadurch entstehen, dass es Bundeshilfen nur für die dritte Liga gibt.“ Stefan Zimkeit hatte sich deshalb im Landtag dafür ausgesprochen, dass das Land NRW mit seinem Rettungsschirm die Lücke füllt. „Beim Männerfußball ist davon die vierte Liga betroffen“, erläutert der SPD-Finanzexperte, „in anderen Sportarten sind es Vereine der professionell und semiprofessionell ausgetragenen Drittligawettbewerbe. Auch sie können jetzt Unterstützung vom Land erhalten.“

Stefan Zimkeit hofft, dass das Geld auch für Rot-Weiß Oberhausen kurzfristig zur Verfügung steht. „Der NRW-Rettungsschirm übernimmt 60 Prozent der Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen Einnahmen aus Ticketverkäufen, maximal 800.000 Euro pro Verein.“ Zimkeit weist darauf hin, dass RWO unverschuldet in die Notlage gekommen ist. „Während große Club trotz der ‚Geisterspiele‘ ihre Verluste wenigstens teilweise durch Fernsehgelder kompensierten konnten, haben Viertligavereine wie RWO diese Chance nicht.“

Zimkeit weist darauf hin, dass auch alle ehrenamtlichen Vereine, die finanzielle Probleme durch die Coronakrise haben, Unterstützung durch das Land bekommen können. Einem entsprechenden Vorschlag der SPD-Fraktion hatte der Finanzausschuss bereits im Juli zugestimmt.

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