Städtebauförderung für Oberhausen und Dinslaken

„Oberhausen und Dinslaken erhalten 5,1 beziehungsweise 5,5 Millionen Euro aus dem diesjährigen Städtebauförderprogramm NRW, das gemeinsam vom Land, dem Bund und der EU finanziert wird“, teilt Stefan Zimkeit (SPD) mit. „In Oberhausen fließt der größte Teil der Summe nach Holten.“

Unter dem Titel ‚Emscher Sport- und Bewegungspark‘ werde es eine bauliche Erneuerung und Verbesserung der Holtener Sportanlage geben. „Dafür sind 2,3 Millionen Euro vorgesehen“, so Zimkeit. Hinzu kämen 200.000 Euro für die Modernisierung der Halle in der Sportanlage Schmachtendorf sowie 900.000 Euro für einen „Relaunch“ des Kleinen Marktes.

Lohnhalle der Zeche Lohberg. (Foto: Rainer Halma cc by sa 3.0 Wikimedia)

„Osterfeld soll von Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung in der Siedlung Kampstraße und einer Förderung für den Multifunktionskomplex an der Gesamtschule im Umfang von 1,5 Millionen Euro profitieren. Das umfasst den Rückbau und die Planung. Allerdings ist weiterhin unklar, ob der eigentliche Neubau gefördert wird“, sagt Zimkeit.

Für das Projekt „Brückenschlag“ in Oberhausens Mitte seien gerade mal 160.000 Euro eingeplant, zeigt sich der Landtagsabgeordnete enttäuscht. Er schließt sich der Kritik der SPD-Ratsfraktion an: „Da passiert zu wenig“, fordert Zimkeit die Stadtspitze auf, das Projekt voranzutreiben.

In Dinslaken seien 4,3 Millionen Euro für die Innenstadt vorgesehen. „Gefördert wird die Umgestaltung des Eppinghovener Tors als Zugang zur Altstadt und der Althoffstraße. Auch die Aufwertung des Bahnhofsplatzes und die Umgestaltung des nördlichen Teils der Bahnstraße ist Teil des Maßnahmenpaketes.“

Lohberg werde 1,2 Millionen Euro erhalten. „Diese Mittel werden in Planungskosten, eine Gestaltungsfibel für die Gartenstadt Lohberg und die Herrichtung der Gebäudehülle des denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes der Zeche Lohberg mit ihrer Licht- und Lohnhalle fließen“, so Zimkeit.

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