Der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Zimkeit begrüßt die Förderzusage für zwei Sportprojekte in Oberhausen. Im Rahmen des Landesprogramms „Sportplatz Kommune 2.0“ fließen insgesamt 38.700 Euro in die Stadt. Davon erhält der RSV Blau-Gelb Oberhausen 28.500 Euro, die DJK Arminia Klosterhardt wird mit 10.200 Euro unterstützt.
Deutliche Kritik übt Zimkeit allerdings an der Ausgestaltung der Sportförderung. „Ein Programm ‚Sportplatz Kommune‘ zu nennen, den Kommunen aber wichtige Investitionsmittel für Sportstätten vorzuenthalten, passt nicht zusammen“, weist der SPD-Finanzexperte auf die Möglichkeiten hin, die das Sondervermögen des Bundes eröffnet hätte. „Statt das Geld direkt an die Städte weiterzuleiten, versickert es aber im Düsseldorfer Apparat. Deshalb bleibt ein fader Beigeschmack, auch wenn die jetzt erfolgte Projektförderung grundsätzlich eine gute Nachricht ist“, so Stefan Zimkeit.
Das Projekt des RSV Blau-Gelb Oberhausen richtet sich an Kinder und Jugendliche und setzt auf ein niedrigschwelliges, offenes Bewegungsangebot. Damit soll Einsamkeit und sozialem Rückzug entgegengewirkt werden. Zugleich sollen junge Menschen leichter Zugang zu Sport, Begegnung und Vereinsstrukturen finden. Bei der DJK Arminia Klosterhardt steht die frühe Heranführung von Grundschulkindern an Sport und Bewegung im Mittelpunkt. Neben Freude an körperlicher Aktivität geht es dabei auch um Teamgeist, Fairness und soziale Kompetenzen.
