1. Mai: Solidarisch ist man nicht alleine

„Solidarisch ist man nicht alleine“ lautet das Motto des diesjährigen Maifeiertags. „Es ist betrüblich, dass ich in diesem Jahr nicht an der DGB-Kundgebung teilnehmen kann“, bedauert Zimkeit die notwendige Absage.

„Unsere Solidarität gilt insbesondere den Menschen, die in diesen Tagen noch mehr arbeiten müssen als sonst und die die Gesellschaft am Laufen halten. Wir wissen, dass beispielsweise viele Pflegekräfte und Einzelhandelsbeschäftigten schlecht bezahlt sind, insbesondere diejenigen, die keinem Tarifvertrag unterliegen.“ Für diese Menschen reiche kein Applaus, sie brauchen konkrete Verbesserungen, so Zimkeit.

„Andere sind von Arbeitslosigkeit bedroht. In NRW sind nun 700.000 Menschen arbeitslos, das sind fast 70.000 Menschen mehr als im Vormonat. Noch viel mehr Beschäftigte, nämlich 2,2 Millionen sind in Kurzarbeit. Wir müssen dafür sorgen, dass das Kurzarbeitergeld als Brücke trägt, um das weitere Anwachsen der Arbeitslosigkeit zu begrenzen, bis die Wirtschaft wieder anläuft. Zudem müssen wir sicherstellen, dass sowohl die Menschen, die arbeitslos wurden, als auch diejenigen in Kurzarbeit sozial abgesichert werden“, betont Stefan Zimkeit.

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