Das Land entlastet Vereine von Gema-Gebühren

„Das Land NRW wird künftig die Gema-Gebühren für nichtkommerzielle Vereinsveranstaltungen übernehmen“, teilt Stefan Zimkeit mit. Die dafür nötigen Mittel seien im Landeshaushalt für das Jahr 2026 eingeplant, so der SPD-Finanzpolitiker.

Bislang mussten Vereine für jede einzelne Veranstaltung Lizenzgebühren für die gespielten Musiktitel bezahlen. „Das soll künftig nicht mehr passieren. Jetzt muss NRW schnell einen entsprechenden Rahmenvertrag mit der Gema abschließen“, appelliert Zimkeit an die Landesregierung. Als er die Forderung nach einer Übernahme der Gema-Kosten vor gut einem Jahr gemeinsam mit der SPD-Fraktion in den Landtag einbrachte, lehnte die CDU-Grünen-Koalition das Ansinnen noch ab. „Umso erfreulicher ist es, dass dieser Plan nun doch noch umgesetzt werden soll.“

Laut Zimkeit werden Kulturveranstaltungen, Stadtteilfeste und Weihnachtsfeiern, die von eingetragenen Vereinen und gemeinnützigen Organisationen ehrenamtlich organisiert werden, profitieren. „Das ist nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine organisatorische Entlastung. ‚Oh du fröhliche‘ ist Gema-frei, für ‚In der Weihnachtsbäckerei‘ muss gezahlt werden – darüber muss endlich nicht mehr nachgedacht werden“, sagt der Landtagsabgeordnete Zimkeit. „So bauen wir Hemmnisse ab und unterstützen das Ehrenamt.“